| Personalentwicklung von 1997 bis 2007 Die Personalausstattung richtet sich strikt am stetig überprüften Personalbedarf aus. Einstellungen werden mit der ABG FRANKFURT HOLDING GmbH abgestimmt. Scheiden Mitarbeiter aus, prüfen wir zunächst, inwiefern durch entsprechende organisatorische Umstellungen die jeweiligen Aufgaben eines Arbeitsbereiches sinnvoll ohne Neu- beziehungsweise Ersatzeinstellungen übernommen werden können. Diesem Verschlankungsprozess sind jedoch Grenzen gesetzt. Schließlich will und muss die SAALBAU GmbH mit einer angemessenen Zahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Erfüllung ihres Auftrages sicher stellen, damit die gesamte Dienstleistungserbringung immer zur vollsten Zufriedenheit unserer Kunden erfolgt. Zudem sollen sich unsere Kunden und Besucher gerade bei uns als Betreiber von Versammlungsstätten darauf verlassen können, dass alle Sicherheitsbestimmungen, insbesondere die der für uns gültigen Musterversammlungsstättenverordnung, von uns auch eingehalten werden. ![]() >>> Grafik downloaden[PDF] Leistungsentgelt im TVÖD Der im Geschäftsbericht 2006 angesprochene Einstieg in die Thematik „leistungsorientierte Bezahlung“ hat in 2007 stattgefunden. Die betriebliche Kommission, welche in ihrer Zusammensetzung sämtliche Mitarbeiterbereiche SAALBAU-Häuser, Technische Dienste und Geschäftsstelle repräsentiert und zugleich die Beteiligung der Geschäftsführung, der Abteilung Personal sowie des Betriebsrates sicherstellt, hat das betriebliche System zur leistungsorientierten Bezahlung weitgehend entwickelt und an einem Entwurf der entsprechend abzuschließenden Betriebsvereinbarung mitgearbeitet. Die Gestaltung des Systems zur leistungsorientierten Bezahlung wurde insbesondere unter dem Aspekt einer guten Nachvollziehbarkeit und damit einer leichten Praktikabilität vorgenommen. Ziel war, zukünftig eine hohe Akzeptanz in der Belegschaft zu erreichen, insbesondere was die Messung von Leistung betrifft. Denn nur dann ist die Motivation mit der daran gekoppelten beabsichtigten Verbesserung der Dienstleistungen zu bewirken. Das betriebliche System zur leistungsorientierten Bezahlung basiert auf einer Kombination von systematischer Leistungsbewertung und Leistungsbewertung durch Zielvereinbarungen. Bei der systematischen Leistungsbewertung wird die Erfüllung von zentralen Leistungsmerkmalen überprüft, die unterschiedlich gewichtet sein können. Um diesen Prozess gut nachvollziehbar zu gestalten, wurde für die Beurteiler von Leistungen ein Fragenkatalog entwickelt, mit dem sie jedes Leistungsmerkmal hinsichtlich seiner Erfüllung überprüfen können. Die Leistungsbewertung durch Zielvereinbarungen ermittelt, inwieweit vereinbarte Ziele erreicht wurden. Die Ziele können verschieden ge-wichtet sein. Alle Leistungsbewertungen fließen in eine übersichtliche Bewertungsskala ein, wodurch sich Punktwerte errechnen lassen, die nach Anwendung eines Verteilungsschlüssels das jeweils zur Verfügung stehende Leistungsentgelt auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilen. In dem Entwurf der Betriebsvereinbarung für das betriebliche System zur leistungsorientierten Bezahlung brachte die betriebliche Kommission alle Informationen ein, um die Funktionsweise des Systems darstellen zu können. Ferner wurde beschrieben, wie der Einführungsprozess des Systems gestaltet sein soll, was insbesondere Information und Schulung der Beteiligten betrifft. Darüber hinaus sind Möglichkeiten zur Kontrolle und Überprüfung des Systems formuliert worden. Als nächster Schritt sind die Verhandlungen mit dem Betriebsrat über die Betriebsvereinbarung mit Klärung aller Detailfragen zum Abschluss zu bringen. Danach muss das betriebliche System zur leistungsorientierten Bezahlung in Einzelfallbeispielen für die Praxis erprobt werden, um die Funktionsweise sicherzustellen. Gegebenenfalls sind dann noch Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Der Einführungsprozess wird in Gang zu setzen sein. Hierbei sind Informations-veranstaltungen der Belegschaft zu konzipieren und Schulungen vorzunehmen. Auf Grundlage dieser Maßnahmen soll die erfolgreiche Einführung der leistungsorientierten Bezahlung gelingen. |