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Zum 20jährigen Jubiläum des SAALBAU Bornheim am 15. Mai ist die portugiesische Sängerin Maria João mit Band in Frankfurt zu Gast.

Termin
Samstag, 15. Mai 2004
Beginn 20 Uhr

SAALBAU Bornheim
Arnsburger Straße 24

VVK 15 zzgl. VVK-Gebühr / AK 18 €, ermäßigt 12 € (nur AK)
Karten sind in der SAALBAU Geschäftsstelle sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Kartentelefon
(0 69) 1 53 08-3 20


Mit ihrem letzten Album "UnderCovers" wirbelten Maria João und Mário Laginha vor einem Jahr einigen Staub auf. Denn statt Jazzstandards oder Eigenkompositionen interpretierte das Duo mit seiner Begleitband fast ausschließlich weltbekannte Popsongs von u.a. U2, Tom Waits, den Beatles, Björk, Joni Mitchell, Sting, der Dave Matthews Band, Stevie Wonder, den Beach Boys und Alejandro Sanz. Und die Art und Weise, wie sie dies taten, verblüffte viele Hörer und Kritiker auf angenehme Weise. (JazzEcho)

Zur Website von Maria João (englisch)

Maria João gehört zu den beeindruckendsten Persönlichkeiten auf unseren Konzertbühnen.
Mit größter Anmut und explosiver Emotionalität setzt sie ihre Songs theatralisch um, sie untermalt das Geschehen mit dramatischer Körpersprache, Gesten und Tanzschritten. Ihre Stimme der unbegrenzten Möglichkeiten wechselt ansatzlos Farbe und Attacke, juchzt, haucht und flüstert mit faszinierender Eindringlichkeit. Nach den Worten kommt Joćos ausgefeilte Imitationskunst zum Zug. Sie schnattert wie ein junges Mädchen oder wie ein ganzer afrikanischer Marktplatz, stürzt aus heller, naiver Aufregung direkt in die Tiefen männlicher „Anmache“. Im Spannungsfeld zwischen Witz und Konzentration entsteht pure Energie, beschwingt vom verschmitzten Charme der Sängerin.

Maria Joãos langjähriger musikalischer Partner ist Mario Laginha, der für alle Kompositionen und Arrangements verantwortlich zeichnet. Er zitiert in hypnotischen Akkordfolgen und Motivabwandlungen klassischen Minimalismus, schwelgt in romantischen Kaskaden und folgt in extrovertierten Soli seinem Jazzgefühl. Am originell andersartigen Schlagzeug arbeitet der Norweger Helge A. Norbakken, der viele Jahre lang bei Marie Boine für den tranceartigen Groove sorgte.Der brasilianische Akkordeonist Toninho Ferragutti, der die Gruppe komplettiert, ist in seiner Heimat ein viel gefragter Instrumentalist und arbeitete etwa mit Gilberto Gil, Marisa Monte sowie Chico Cesar.

Alle vier Virtuosen auf der Bühne sind Klangmaler auf der großen Palette von impressionistischen Pastelltönen bis zu expressiven Pinselstrichen. Es entstehen Lautmalereien mit und ohne Text, vielschichtige Klangbilder. Die Sängerin und ihre Mitspieler fühlen sich sichtlich wohl in ihrer selbstgeschaffenen Welt aus „E-Musik“-Zitaten, Ethnospielereien und Jazzphantasien. Und wenn die letzte Zugabe des Konzertes verklungen ist, sind sich alle einig: So sinnlich wie Maria João ist keine andere Sängerin, ein Aphrodisiakum, das die Lust an der Lebendigkeit erweckt.

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