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Frankfurter SAALBAU GmbH unter neuem Dach
Die Frankfurter SAALBAU GmbH, die in der Mainmetropole rund 30 städtische Saalbauten -Stadthallen und Bürgergemeinschaftshäuser - betreibt und zusätzlich auch externe Liegenschaften vermietet, wurde zum Jahresbeginn nach langen und kontroversen Diskussionen per Frankfurter Stadtverordnetenbeschluss in die ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH eingegliedert. Die ABG FRANKFURT HOLDING bündelt in erster Linie die städtischen Wohnungsbauunternehmen Frankfurts. Zu dem städtischen Wohnungskonzern gehören fünf Wohnungsgesellschaften, die über 50.000 Wohnungen in der Stadt Frankfurt am Main sowie Gewerbeliegenschaften verfügen. Die Gesellschafterversammlungen der ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH und die der SAALBAU GmbH haben nach Beschluss der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung den Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag sowie die notwendigen Änderungen im Gesellschaftsvertrag der ABG FRANKFURT HOLDING beschlossen. SAALBAU-Geschäftsführer Dr. Andreas Eichstaedt sowie die Holding-Geschäftsführer Hans-Jürgen Bosinger, Frank Junker und Albrecht Glaser haben den Vertrag unterzeichnet. Gleichzeitig hat die bisherige, alleinige Gesellschafterin der SAALBAU GmbH, die Stadt Frankfurt am Main, 94,9 Prozent ihrer Anteile an der SAALBAU in die ABG FRANKFURT HOLDING eingelegt. Mit Eintragung dieser Änderung ins Handelsregister wurde die SAALBAU GmbH zum Jahresbeginn eine der Tochtergesellschaften der ABG FRANKFURT HOLDING. Hintergrund der Eingliederung der SAALBAU in die Holding, erklärt SAALBAU-Chef Andreas Eichstaedt, waren steuerliche Überlegungen. Für die Besucher der Frankfurter Saalbauten insbesondere auch die rund 1.400 Vereine, welche die Häuser regelmäßig zu günstigen Konditionen mieten bedeute dies jedoch keine Veränderungen. Die Stadt werde weiterhin die Mieten für die Räume in den Bürgergemeinschaftseinrichtungen subventionieren. Er habe die Zusage aller Beteiligten, so Eichstaedt, dass sich für die Nutzer der Häuser nichts ändere, und auch das Personal der SAALBAU muss nicht um seine Arbeitsplätze fürchten, betont der SAALBAU-Chef. Die Stadt habe ihm versichert, dass die Anteilseignerstruktur der SAALBAU allein aus steuerlichen Gründen verändert werde. „Unsere Besucher und Kunden können also sozusagen guten, alten (SAALBAU-)Wein in neuen Schläuchen genießen. Das ist mir sehr wichtig.“ Nur wenige Tage vor der Eingliederung war der 54 Jahre alte Jurist, der seit 1987 Geschäftsführer der SAALBAU ist, vom Aufsichtsrat der SAALBAU GmbH für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt worden. Die neue Amtszeit des SAALBAU-Geschäftsführers beginnt am 1. Juli 2007. Zusätzlich zu dieser Funktion wurde der SAALBAU-Geschäftsführer vom Aufsichtsrat der ABG FRANKFURT HOLDING zu einem der drei Geschäftsführer dieser Gesellschaft gewählt, nachdem Albrecht Glaser in den Ruhestand verabschiedet worden war. Die Geschäftsführungsfunktion Eichstaedts für die SAALBAU GmbH bleibt künftig unverändert weiter bestehen. |