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| Auszug aus dem Lagebericht zum Geschäftsjahr 2008 |
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Das Geschäftsjahr 2008 endet vor Verlustausgleich mit einem Verlust von rund 4,6 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Ergebnis um rund 0,53 Mio. Euro verbessert, wenn man die Sondereinflüsse 2007 außer Acht lässt. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte durch Verlustausgleich der ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH aufgrund des seit 2007 wirksamen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages.
Die oben genannte Ergebnisverbesserung ist zum großen Teil auf eine Verminderung des Materialaufwandes zurückzuführen. Hier insbesondere durch die Schließung des Bildungs- und Kulturzentrums Höchst im Rahmen der Baumaßnahmen des PPP-Modells und der damit verbundene Verbrauchsrückgang im Bereich Strom und Heizung. Des Weiteren konnten die Aufwendungen für Hypothekenzinsen aufgrund einer Sondertilgung Anfang 2008 um rund 0,2 Mio. Euro gesenkt werden. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert geblieben. Allerdings konnte unter anderem eine Erlösminderung im BiKuZ Höchst kompensiert werden und so ein allgemeiner Rückgang verhindert werden. Dies wurde vor allem erreicht durch ein gutes Vermarktungskonzept im SAALBAU Gallus, der seit der Wiedereröffnung nach der Sanierung sehr gut angenommen wird. Weitere bemerkenswerte Veränderungen im Bereich der Gewinn- und Verlustrechnung haben sich durch erfolgreiche Vertragsverhandlungen mit der KG Nordtrakt in Abstimmung mit den Untermieterinnen (BBF und Stadt Frankfurt, Betrieb gewerblicher Art) ergeben. In den Vorjahren gebildete Rückstellungen im Bereich der Betriebskostenabrechnung in Höhe von 1,6 Mio. Euro konnten aufgelöst und bestehende Forderungen sowie Verbindlichkeiten aus einer Index-Mieterhöhung (saldiert 0,5 Mio. Euro) für die Bereiche Titus-Thermen / SAALBAU Titus-Forum nun als ausgeglichen und erledigt betrachtet werden. Insgesamt ergibt sich hieraus eine Ergebnisverbesserung in Höhe von 2,1 Mio. Euro.
Da die Altersteilzeitregelung der Gesellschaft ausgeweitet wurde und zahlreiche Mitarbeiter davon Gebrauch machten, wurde eine Rückstellung für Altersteilzeit für 14 Mitarbeiter in ähnlicher Höhe wie die oben genannte Auflösung der Rückstellung Titus-Thermen / SAALBAU Titus-Forum gebildet (1,9 Mio. Euro), die die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt haben. Die Rückstellung für Altersteilzeit brachte im Jahr der Rückstellungsbildung eine Erhöhung des Personalaufwandes mit sich. Im Übrigen sind die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr fast unverändert geblieben.
Auch die sanierten Objekte SAALBAU Volks-haus Enkheim und SAALBAU Gallus tragen sicher zur Verbesserung der Situation bei. Der in Zukunft als Kindertagesstätte und Krabbelstube genutzte Bürgertreff in Westhausen wird ebenfalls einer Ergebnisverbesserung zuträglich sein. Des Weiteren sollen innerhalb des Konzerns Synergieeffekte gehoben werden, die die finanzielle Lage der Gesellschaft verbessern sollen.
Ein weiteres Risiko sind die in Zukunft noch anstehenden Sonderbaukontrollen mit den sich daraus ergebenden Brandschutzauflagen.
Vorgänge mit besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag bis zum heutigen Tage nicht ereignet.
Frankfurt am Main, 19. März 2009 Der Geschäftsführer |